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Villen und Gärten von Rom

Verantwortlicher Autor: CarloMarino Rom, 20.11.2025, 20:51 Uhr
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Rom [ENA] Die Ausstellung „Villen und Gärten Roms: Eine Krone der Genüsse“ ( Ville e giardini di Roma: una corona di delizie) wird im Palazzo Braschi in Rom eröffnet, einem Palast, der sich an einer Seite der Piazza Navona befindet. Rom zeichnet sich dadurch aus, eine Stadt der Villen und Gärten zu sein, ein Erbe, das nicht nur naturalistisch, sondern auch archäologisch und architektonisch ist.

Gustav Wilhelm Palm

Zwischen dem 15. und Zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert erwachte Rom dank einer gestärkten päpstlichen Herrschaft aus dem Nebel des Mittelalters und erblühte zu neuer demografischer, wirtschaftlicher und künstlerischer Vitalität. Die alten Orte des Otium, wie Villen und Lustgärten, wurden wiederentdeckt und als Vorbild für die neue Dimension des Humanismus gefeiert, die die Kultur jener Zeit durchdrang und die Blütezeit der Renaissance einleitete.

Mit ihren großen Flächen an unbebautem Land bot die Stadt die Möglichkeit, die Weinberge und Gemüsegärten, vor allem im hügeligen Gelände, durch die Anlage von an Wohnhäuser angeschlossenen Gärten zu ersetzen.In diesen Gärten gewann die Pars urbana gegenüber der Pars fructuaria an Bedeutung. Um ihren Status zu demonstrieren, suchten die Auftraggeber dieser Gärten (Päpste, Kardinäle und Aristokraten sowie Literaten) nach Einfallsreichtum, der den Erfolg dieses Wohnhaustyps prägte. Diese Suche mobilisierte die größten Künstler des Jahrhunderts. Bramante, Peruzzi, Raffael, Sangallo der Jüngere, Giulio Romano, Ligorio, Vignola, Ammannati, Fontana und Del Duca griffen die Anregungen der Antike auf und nutzten die neuen Systeme der Geometrie und

In den folgenden Jahrhunderten sollte dieses Modell, das auf einer zugleich formalen und abwechslungsreichen sowie differenzierten Gestaltung beruhte, zu einem Vorbild werden, das es nachzuahmen und zu verehren galt.

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