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Heilige Weihnachten 2025: Papst Leo XIV

Verantwortlicher Autor: Salvatore Trifiletti - @Shiatrif Rom - Italien, 25.12.2025, 23:22 Uhr
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Heilige Weihnachten 2025: Zusammenfassung der Rede und Urbi et Orbi-Segen von Papst Leo XIV
Heilige Weihnachten 2025: Zusammenfassung der Rede und Urbi et Orbi-Segen von Papst Leo XIV  Bild: Designed by Freepik.com

Rom - Italien [ENA] Heilige Weihnachten 2025 - Urbi et Orbi-Segen von Papst Leo XIV: Während seiner ersten Weihnachtsmesse im Petersdom erinnerte Papst Leo an die Zerbrechlichkeit der Kriegsopfer, der an die Front geschickten jungen Menschen und derer, die in äußerst prekären Verhältnissen leben.

Der Papst betonte, dass mit Weihnachten der Frieden bereits da sei, auch wenn wir uns dessen oft nicht bewusst seien. Er forderte die Gläubigen auf, keine Distanz zu den Wunden der Menschheit zu wahren, und verwies auf Papst Franziskus und seinen Appell, „das leidende Fleisch anderer zu berühren“. Er betonte die Bedeutung des Dialogs und erklärte, dass Frieden entsteht, wenn wir mit Monologen aufhören und lernen, wirklich zuzuhören. Nach der Messe unternahm er überraschend eine Fahrt mit dem Papamobil unter die Gläubigen.

Als Leo XIV. um 12.00 Uhr von der zentralen Loggia zur Segnung von Urbi et Orbi erschien, rief er alle zur persönlichen Verantwortung auf: Frieden entsteht, wenn man seine Fehler erkennt, um Vergebung bittet und sich in die Lage der Leidenden hineinversetzt. Er richtete einen besonderen Gruß an die Christen im Nahen Osten und erinnerte an ihre Ängste und ihre Verletzlichkeit. Er forderte Frieden und Gerechtigkeit für den Libanon, Palästina, Israel und Syrien und bat um Gebete für das ukrainische Volk. Er erinnerte auch an die vergessenen Kriege in Afrika, etwa im Sudan, im Südsudan, in Mali, Burkina Faso und in der Demokratischen Republik Kongo.

Der Papst bekräftigte, dass Gott denen nahe ist, die alles verloren haben: den Bewohnern von Gaza, den Hungernden im Jemen, den Migranten auf der Flucht, den Arbeitslosen, den ausgebeuteten Arbeitern, denen, die unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten werden. Er lud uns ein, unsere Herzen für die Leidenden zu öffnen, denn so nehmen wir Jesus wirklich auf.

Abschließend erinnerte er daran, dass Christus, selbst wenn sich die Heiligen Pforten schließen, die Tür immer offen bleibt und nicht gekommen ist, um zu verurteilen, sondern um zu retten. Er wünschte allen ein friedliches Weihnachtsfest und grüßte in verschiedenen Sprachen. Salvatore Trifiletti @Shiatrif - ENA

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